PRESSESPIEGEL

und INFOS 2022

Rundreise durch die Homburger Amtsdörfer: Station in Oberstedten

Geschichtlicher Vortrag von Andreas Mengel in der Evangelischen Kirche Oberstedten
(Foto: Horst Eufinger)

Oberstedten – „Mutter von Homburg“?

Der Verein für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg unternahm am 30.7.22 eine Exkursion durch das Gebiet der früheren Landgrafschaft Homburg und besuchte die Amtsdörfer. Dabei besuchte man auch Oberstedten. In der geschichtsträchtigen Evangelischen Kirche hielt Andreas Mengel für die Teilnehmer der Exkursion einen Vortrag zur Oberstedter Kirchengeschichte und der Geschichte des Dorfes Oberstedten. Dabei wurde deutlich, wie eng Oberstedten mit Homburg verbunden war. Manche Teilnehmer waren erstaunt, dass die Gründung von Homburg eng mit Wortwin von Stedten verbunden ist, der seine Oberstedter Burg aufgab und die größere Burg Hohenberg an der Stelle gründete, wo heute das Bad Homburger Schloss steht. Manche waren auch über die Information von Andreas Mengel überrascht, dass die Oberstedter Kirche lange Zeit die Mutterkirche von Homburg war.

Nach dem Vortrag besuchten die Teilnehmer der Exkursion noch das kleine Heimatmuseum des Geschichts- und Kulturkreises Oberstedten, wo sie vom Vorsitzenden Horst Eufinger begrüßt wurden. Danach ging die Busreise weiter nach Gonzenheim.

Vorstand des Geschichts- und Kulturkreises neu aufgestellt:

Gruppenbild ohne Dame: Der neue Vorstand des Geschichts- und Kulturkreises Oberstedten mit Horst Eufinger als Erstem Vorsitzenden hat sich für 2022 und die kommenden Jahre viel vorgenommen.
V.l.n.r.: Dr. Martin Heinrichs, Andreas Mengel, Markus Schmidt, Horst Eufinger, Dr. Reinhold Ott, Michael Braun
(Foto: Walter Gernhard)

Blick nach vorn nach schwieriger Zeit – Das Programm 2022 kommt gut an

Der Geschichts- und Kulturkreis Oberstedten blickt auf schwierige Jahre zurück: Nach der 25- Jahr-Feier im Jahr 2019 mit der Einweihung des neuen Heimatmuseums, gut besuchten Veranstaltungen und Exkursionen sowie der Erstellung einer neuen Webseite machte die Corona-Pandemie fast alle Programmpunkte zunichte. Zu allem Unglück zerstörte im Jahr 2020 ein Wassereinbruch die frisch renovierten Räume des Vereins, sodass eine umfangreiche Sanierung durchgeführt werden musste. Noch härter traf den Verein der plötzliche Tod des langjährigen Ersten Vorsitzenden Joachim Dittmar am 1. Oktober 2021. Seitdem führte dessen Stellvertreter Horst Eufinger den Verein kommissarisch. Zusammen mit seinen Vorstandkollegen gelang es ihm, die Vereinsarbeit neu aufzustellen und ein attraktives Programm für das Jahr 2022 zu entwickeln. Am 8. Juli 2022 fand nun eine Jahreshauptversammlung mit Rechenschaftsbericht statt. Danach konstituierte sich der neue Vorstand und fasste weitere Programmpunkte für die nächsten Jahre ins Auge. Neuer Vorsitzender des Geschichts- und Kulturkreises Oberstedten wurde Horst Eufinger, dem die Versammlung herzlich für sein außerordentliches und erfolgreiches Engagement in der Übergangszeit dankte.

Neben dem Vorsitzenden Horst Eufinger gehören dem Vorstand an: Michael Braun (2. Vorsitzender), Andreas Mengel (Schriftführer), Markus Schmidt (Kassenwart), Dr. Martin Heinrichs und Dr. Reinhold Ott (Beisitzer). Als Revisoren wurden Hartmut Dittmar und Guido Schell gewählt.

Das umfangreiche Programm für 2022 sah bisher vier gut besuchte Veranstaltungen vor: den ersten Oberstedter Grenzgang, eine Führung durch den Bad Homburger Schlosspark, einen Vortrag über die Geschichte des Waldes (mit Prof. Eugen Ernst) sowie zuletzt am 30. Juni einen Vortrag zur Eingemeindung Oberstedtens nach Oberursel vor 50 Jahren (mit Dr. Christoph Müllerleile und Zeitzeugen). Außerdem wurde zu Ehren des verstorbenen Vorsitzenden Joachim Dittmar ein Apfelbaum am Weinbergweg gepflanzt (mit Gedenktafel und Bank). Auch nimmt die Mitgliederzahl wieder zu, genau wie die Homepage des Vereins sehr rege besucht wird.

Am Kerbesamstag folgt nun eine Filmvorführung: Am 16. Juli 2022, wird um 17.30 Uhr in der Taunushalle anlässlich der Oberstedter Kerb der historische Film „Gauturnfest 1962“ (von Heinz Braun, ca. 60 min) gezeigt. Der nächste Vortrag (mit Helmut Hujer) beim Geschichtsverein Oberstedten am 16. September 2022, 19.00 Uhr, Vereinsraum Altes Rathaus, trägt den Titel „Das Kriegsende im Taunus – Zum Kampfgeschehen im 2. Weltkrieg im Gebiet des heutigen Hochtaunuskreises“.

Als weitere zukünftige Projekte wurden u.a. die Ausweisung eines Wanderwegs zur „Geschichte am Dornbach“, eine Foto-Ausstellung, eine „Lesung untern Apfelbaum“, die Erstellung des Oberstedter Geschichtsboten Nr. 12 sowie die Themen „Fußball“ und „Gasthäuser“ in Oberstedten ins Auge gefasst. Sofern Corona es zulässt, soll auch bald wieder eine interessante Exkursion durchgeführt werden.

(Bericht: Jutta Niesel-Heinrichs)

Bericht der Taunuszeitung:

DÄMMERSCHOPPEN

„Vor 50 Jahren: Anschluss von Oberstedten an Oberursel – Mussehe mit später Liebe?

Der Vortrag von Dr. Christoph Müllerleile mit anschließendem von Michael Braun moderiertem Podiumsgespräch mit Zeitzeugen am 30.06.2022 war sehr stark besucht. Die Veranstaltung wurde deshalb in den Bühnenraum der Alten Wache verlegt. Lesen Sie hier den ausführlichen Artikel der Oberurseler Woche über die bewegten Zeiten 1971 und 1972 in Oberstedten.

Bericht unserer Pressebeauftragten Jutta Niesel-Heinrichs:

>> GKK Bericht: „50 Jahre Eingemeindung Oberstedtens – Blick zurück ohne Zorn“ 30.6.2022

 

   

Eine Bank am Weinbergweg

In Zusammenarbeit mit Michael Braun, Hans-Georg Kofler und der Familie Dittmar wurde am 24.06.2022 die Bank zum Verweilen an der Oberstedter Feldwiese gesetzt. Bei der Pflanzung des Apfelbaums für den verstorbenen Vorsitzenden des GuK im November 2021 hatten sich viele anwesende Mitglieder des Vereins an dieser schönen Stelle eine Bank gewünscht.

>> Bericht über die Einweihung der Bank des GuK am Weinbergweg

 

DÄMMERSCHOPPEN: „Die Geschichte des Waldes bis Mitte des 19. Jahrhunderts“

Prof. Dr. Eugen Ernst, Neu-Anspach, berichtete am 3.06.2022 vor vollem Haus in der Alten Wache Oberstedten über die Entwicklung der Wälder, über die Einflüsse der Nutzung durch den Menschen und vermittelte einen Blick auf mögliche zukünftige Veränderungen.

>> Bericht über den Vortrag von Prof. Ernst über „Die Geschichte des Waldes…“ am 3.6.2022

   

EXKURSION: „Historische Schlossparkführung in Bad Homburg mit Begehung Weißer Turm“

Der Homburger Schlossgarten wurde nach dem Vorbild historischer Epochen neu gestaltet. Peter Vornholt, Leiter der Schlossgärtnerei, führte uns am 30. April 2022 durch den Schlossgarten und erläuterte Schwerpunkte der Gartengestaltung  und -nutzung in der Zeit der Landgrafen und in der Kaiserzeit.

>> GuK Bericht: „Exkursion Schlossgartenführung 2022“

 

 

1. Oberstedter Grenzgang

Am 2. April 2022 fand unser Grenzgang statt. Es war unsere erste Veranstaltung seit Beginn der Corona-Problematik. Hier ist der Bericht von Jutta Niesel-Heinrichs über die kleine historische Wanderung.

>> Bericht über unseren Grenzgang am 2.4.2022

Oberstedter „Viermärkergrenzstein“ an der Viermärkerschneise unterhalb des Sandplackens

 

Die Tradition des Grenzgangs

Vorüberlegungen des GuK zu Grenzgängen in Oberstedten

>> Tradition des Grenzgangs (Vers. 2)

Ergänzung des Denkmals zum Mauerfall im Äppelpark

Das Denkmal zum Mauerfall wurde seinerzeit unter Leitung des Geschichts- und Kulturkreises Oberstedten gesetzt. Das originale Teil der Berliner Mauer wurde von der Familie Steffek auf eigene Kosten beschafft.  Es wurde als Erinnerung und Mahnung an die Mauer und die Zonengrenze im Oberstedter Äppelpark installiert. Immer wieder kann man beobachten, dass Spaziergänger davor verweilen und nachdenklich die Beschriftung lesen. Mehrmals wurde es beschmiert, aber immer wieder von Mitgliedern des Vereins gesäubert. Man kann sagen, dass das Denkmal insgesamt sehr gut angenommen wurde. Nicht selten stehen Eltern oder Großeltern mit ihren Kindern oder Enkelkindern davor und erklären die Bedeutung der Aufschriften. Anlieger oder Passanten werden dann gefragt, ob das Mauerstück denn „echt“ sei oder nur nachgemacht. Deshalb haben wir ein Schild herstellen lassen und am Denkmal angebracht, aus dem hervorgeht, dass es sich um ein originales Stück der Berliner Mauer handelt. Besonders nach den aktuellen Ereignissen gibt es zur Bedeutung dieses Denkmals der jungen Generation viel zu erzählen.

Markus Schmidt und Horst Eufinger vom Geschichts- und Kulturkreis Oberstedten ergänzten das Denkmal zum Mauerfall im Oberstedter Äppelpark mit einem erklärenden Schild

 

 

INFOS 2021

UND PRESSESPIEGEL

Fotos: Jutta Niesel-Heinrichs

Baumpflanzung durch den Geschichts- und Kulturkreis Oberstedten:

Am 13. November 2021 wurde ein Apfelbaum zum Gedenken an unseren verstorbenen langjährigen Ersten Vorsitzenden Joachim Dittmar gepflanzt. Etwa 25 Mitglieder und Freunde des Vereins sowie die Familie Dittmar waren an den Weinbergweg gekommen, um der Pflanzung beizuwohnen. Schon vorher war die Fläche durch Landwirt Kofler gemulcht und das Pflanzloch durch den Zweiten Vorsitzenden des Vereins ausgehoben worden. Zum Glück hielt das Wetter und es regnete zu dieser Zeit nicht. Versehen mit einem Wurzelschutz gegen Wühlmäuse und drei Baumpfählen gegen Sturm fand der Apfelbaum einen neuen Platz in guter Oberstedter Erde. An den vorderen Pfählen wurde ein Gedenkschild angebracht.
Nach der Pflanzung erinnerten der Interimsvorsitzende Horst Eufinger und Jutta Niesel-Heinrichs noch einmal kurz an das Wirken von Joachim Dittmar im Geschichts- und Kulturkreis Oberstedten und für die Tradition der Oberstedter Apfelweinkultur. Gepflanzt wurde ein Roter Trierer Weinapfel, der in Oberstedten immer schon die Grundlage für einen gelungenen Apfelwein war. Dem Baum wünschte Eufinger, dass er gut anwachse, 100 Jahre alt werde und von Vandalismus verschont bliebe.
Anschließend gab es noch viele Gespräche zwischen den Anwesenden, in denen auch die bewegte Geschichte des Pflanzplatzes behandelt wurde, denn erst seit 1972 verläuft nur 100 m weiter die Grenze zwischen der Oberstedter und Bad Homburger Gemarkung. Seit dieser Zeit befinden sich die drei Oberstedter Platzenberg-Mühlen auf Bad Homburger Gebiet, was der verstorbene Joachim Dittmar immer sehr bedauert hatte. Die Besucher nutzten die Gelegenheit, die künftige Ausrichtung des Vereins und weitere Vorhaben zu behandeln.
Aber auch die weitere Entwicklung der alten Streuobstwiese wurde besprochen. Es wurde allgemein sehr begrüßt, dass die Besitzer der alten Streuobstwiese die Lücken auf der Fläche wieder schließen wollen. Wo früher einmal Apfelbäume dicht standen, werden demnächst freie Plätze mit alten Apfelsorten neu bepflanzt. Dadurch soll der ursprüngliche Charakter der alten Streuobstwiese am Weinbergweg als Apfelbaumallee wieder hergestellt werden. Ortslandwirt Kofler und der frühere Ortsvorsteher Michael Braun wollen sich gemeinsam dafür einsetzen, dass an dieser landschaftlich sehr schönen Stelle eine Bank zum Verweilen aufgestellt wird. Man hat von hier einen guten Blick zu den Platzenberg-Mühlen, über das Dornbachtal zum Stedter Berg, zum Taunus mit dem Feldberg, zum modernen Ortseingang von Oberstedten und über die Feldwiesen und den Mariannenweg zum Bad Homburger Wohngebiet an der Tannenwaldallee.

Rundgang durch Oberstedten Eufinger Dittmar Niesel-Heinrichs Heinrichs

Foto: Jochen Reichwein

Kleiner Spaziergang durch Oberstedten mit der Taunuszeitung

Die Taunuszeitung berichtete über Spaziergänge durch die Ortsteile. Wir waren mit Herrn Wächtershäuser von der TZ unterwegs auf einem kleinen Rundgang, „wo die Mühlräder eifrig klapperten“.

>> TZ-Artikel: „Wo die Mühlräder eifrig klapperten“ (14.04.2021)

INFOS 2020

UND PRESSESPIEGEL

INFOS 2019

UND PRESSESPIEGEL

25-jähriges Jubiläum am 30.11.2019:

>> Jubiläumsfeier und Einweihung eines Heimatmuseums

Bericht von Jutta Niesel-Heinrichs

 

Fotos vom 25-jährigen Jubiläum und der Eröffnung des kleinen Heimatmuseums am 30.11.2019 (auf Bild klicken). 

Denkmal zum Mauerfall im Stedter Apfelpark:

Für den 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer bekam das Denkmal durch den Geschichts- und Kulturkreis wieder einen passenden Schriftzug.

DÄMMERSCHOPPEN am 1.11.2019:

Vortrag Andreas Mengel: „125 Jahre Forellengut und 100 Jahre Mordtat am Forellengut“

Bericht von Jutta Niesel-Heinrichs

DÄMMERSCHOPPEN am 6.9.2019:

>> Mundart-Vortrag von Hermann Groß:  „Von de Parre unn de Kersch“ 

Bericht von Jutta Niesel-Heinrichs

>> Exkursion am 24.8.19 zur Burgruine Falkenstein
Bericht von Jutta Niesel-Heinrichs

 
Jubiläumsprogramm 2019 des Geschichts- und Kulturkreises Oberstedten:

Programm 2019 (PDF)

INFOS 2018

UND PRESSESPIEGEL

Pressemitteilung und Mitgliederinfo zur Veranstaltung:

„Auf den Spuren Karls des Großen“ (PDF)

Auf den Spuren der Erzbischöfe, Gutenbergs und Karls des Großen: Exkursion des Oberstedter Geschichtsvereins nach Mainz und Ingelheim

Pressemitteilung und Mitgliederinfo zur Veranstaltung:

Vortrag Erhard Bus „Der 30-jährige Krieg“, 12.7.2018 (PDF)

„Der größte Einschnitt in unserer Geschichte“ – Vortrag von Erhard Bus beim Geschichtsverein Oberstedten über den 30-jährigen Krieg und seine gravierenden Auswirkungen.

Programm 2018 des Geschichts- und Kulturkreises Oberstedten:

Programm 2018 (PDF)