Johann Friedrich Schaller

war von 1887 bis 1907 Bürgermeister von Oberstedten. Er veröffentlichte in dieser Zeit viel Gedichte in regionalen Zeitungen und Zeitschriften. Über Willi Steffek haben wir ein altes Büchlein von 1898 mit Gedichten von Johann Friedrich Schaller erhalten, aus dem wir hier einige Gedichte “aus dem Leben” präsentieren wollen.

Heute: >> “Erntezeit” von Friedrich Schaller

Mirabellenkultur in Oberstedten

Über die Jahre, als ganz Oberstedten während der Mirabellenernte schuftete

Ein Bericht von Horst Eufinger

>> Mirabellenkultur früher in Oberstedten

 

Nancy-Mirabelle (Foto: Helge Klaus Rieder, Wikipedia)

Die gelbe Gefahr in Oberstedten

Mirabellenabgabe bei der “Raiffeisen” mit Schlangen in der Hauptstraße, die manchmal bis zum “scharfen Eck” reichten (Foto: H. Braun).

Kaum eine Oberstedter Familie kam in den 50er und 60er Jahren am Thema “Mirabellen” vorbei. In der Erntezeit waren alle mit diesem Thema beschäftigt. In einer treffenden Büttenrede griff Anfang der 60er-Jahre der damalige Fastnachtspräsident Karl Ebert die Situation auf.

>> “Die gäl Gefahr” – Vollständige Büttenrede über die hektische Mirabellenzeit in Oberstedten

Artikel der Taunuszeitung

von Redakteurin Gabriele Calvo Henning über eine ungewöhnliche landwirtschaftliche Episode in Oberstedten während des 2. Weltkriegs:

Foto: H. Eufinger (Beim Foto handelt es sich nicht um ein politisch diskutiertes künstliches Regenbogenlicht, sondern um ein natürliches Phänomen 😉 )

Regenbogen über Markt

Es gibt die alte Sage, dass ein prall gefüllter Goldtopf oder eine Goldgrube dort zu finden ist, wo der Regenbogen beginnt. Könnte es sein, dass an diesem Tag dort, wo der Regenbogen beginnt, ein besonders guter Umsatz in dieser Stedter Goldgrube zu verzeichnen war?

 

Rundgang durch Oberstedten Eufinger Dittmar Niesel-Heinrichs Heinrichs

Foto: Jochen Reichwein

Kleiner Spaziergang durch Oberstedten mit der Taunuszeitung

Die Taunuszeitung berichtete über Spaziergänge durch die Ortsteile. Wir waren mit Herrn Wächtershäuser von der TZ unterwegs auf einem kleinen Rundgang, “wo die Mühlräder eifrig klapperten”.

>> TZ-Artikel: “Wo die Mühlräder eifrig klapperten” (14.04.2021)

Aktion zum 30. Jahrestags der Einheit Deutschlands

Infos über den Verein:

Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.

Dietrich Bonhoeffer

Oberstedten um 1908

GESCHICHTS- UND KULTURKREIS OBERSTEDTEN e.V.

Über uns

Der Verein wurde 1994 mit dem Ziel gegründet, die Heimatkunde und Heimatpflege zu fördern. Dazu soll die Geschichte von Oberstedten erforscht und Informationen gesammelt und festgehalten werden. Die Verbindung zwischen früher und heute soll helfen, die Vergangenheit zu verstehen und die Zukunft besser zu planen.
Mehr als tausend Jahre war Oberstedten geschichtlich und kulturell stark mit der Nachbarstadt Bad Homburg verbunden, bevor es 1972 zu einem Stadtteil von Oberursel wurde. Obwohl es in Oberursel einen großen Geschichtsverein gibt (>> Geschichtsverein Oberursel), ist ein eigener Geschichts- und Kulturkreis in Oberstedten besonders wichtig. Die frühere enge Anbindung an Bad Homburg ist bis heute bei der Erforschung der Geschichte und Kultur des Ortes deutlich zu spüren und zu beachten (>> Stadtarchiv Bad Homburg).

Hier können Sie
die Satzung unseres
Vereins lesen:

>> Satzung des GUK

Dazu bieten wir heimatkundliche Führungen, Vorträge von Experten und Fahrten oder Wanderungen zu geschichtsträchtigen Orten an (>> Bisherige Ziele unserer Busfahrten). Außerdem unterstützen wir die Erarbeitung und Veröffentlichung von Schriften zur Geschichte Oberstedtens. Die Oberstedter Chronik wurde mit neuen Forschungsergebnissen überarbeitet und im Buch “Oberstedten im Taunus” veröffentlicht. Außerdem erschienen bisher elf Ausgaben des “Stedter Geschichtsboten”, in dem einzelne historisch spannende Themenbereiche aufgegriffen und behandelt wurden.

Am Anfang eines Jahres erscheint unser Veranstaltungskalender, in dem eine gute Mischung aus Vorträgen von Experten, Fahrten zu kulturell besonders interessanten Zielen und anderen Angeboten für unsere Mitglieder und interessierte Freunde und Gäste enthalten ist.

Der Geschichts- und Kulturkreis ist Mitglied im >> Vereinsring Oberstedten.

Die Oberstedter Chronik kann bei uns erworben werden.

Im 25. Jahr unseres Bestehens war unser Ziel, ein kleines Heimatmuseum einzurichten. Zwar sind im >> Oberurseler Vortaunusmuseum einige Exponate aus der Oberstedter Geschichte zu sehen, aber wir wollen ergänzend alte Bilder und Fotos, Dokumente, alte Karten, Geräte, Handwerkszeug und interessante Geschichten von den Menschen aus Oberstedten in guten und schweren Zeiten zeigen.
Wir suchen weiterhin nach alten Fotos oder Postkarten aus unserem Ort und nach interessanten Gegenständen für die Ausstellung. Wenn Sie etwas zu diesem Projekt beitragen können, geben Sie uns bitte Bescheid.

Das kleine Heimatmuseum haben wir im alten Rathaus Oberstedten in der Kirchstraße 34 neben unserem Vereinsraum eingerichtet. Es soll ständig ergänzt werden. Außerdem planen wir Ausstellungen zu besonderen Themenschwerpunkten.

Blick ins kleine Heimatmuseum Oberstedten

MITGLIEDER UND VORSTAND

Wir sind noch ein kleiner Verein mit etwas über 30 Mitgliedern. Da eine Gestaltung der Zukunft besser gelingen kann, wenn man die Vergangenheit mit in den Blick nimmt, würden wir uns freuen, noch mehr junge Mitglieder für unseren Verein gewinnen zu können.
Besonders in unserem Jubiläumsjahr brauchen wir helfende Hände, die uns mit Rat und Tat bei der Einrichtung des kleinen Heimatmuseums unterstützen.

Vorstand:

1. Vorsitzender: Joachim Dittmar
2. Vorsitzender: Horst Eufinger
Kassenwart: Dr. Martin Heinrichs
Schriftführer: Andreas Mengel
Beisitzer: Volker Milczewsky, Michael Braun, Marcus Schmidt

Aufnahmeantrag des Geschichts- und Kulturkreises Oberstedten e.V.:

Den Mitgliedsantrag können Sie hier herunterladen.

hier klicken >> Mitgliedsantrag

Altes Rathaus Oberstedten in der Kirchstraße 34 mit unseren Vereinsräumen

Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, dass man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.

Ernest Hemingway

Bild aus einer alten Ansichtskarte der Gaststätte Zum Taunus/Tante Anna