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Unsere nächsten Veranstaltungen:

Bemerkungen zur Weimarer Republik mit einem Blick auf Oberstedten

Vortrag des Historikers Erhard Bus, Windecken

Die Hypothek der Kriegsniederlage mit den Auflagen des Versailler Vertrags, mit der die innenpolitische Atmosphäre vergiftenden Dolchstoßlegende, bedeuteten eine extrem schwierige Ausgangssituation für die junge Republik von Weimar. Die Hyperinflation von 1923 verschlimmerte die Lage noch. Erst nach der Währungsreform verbesserte sich die Situation. Ab 1924 setzte ein wirtschaftlicher Aufschwung ein, verbunden mit Erfolgen in Kunst, Kultur und Wissenschaft. Hinzu kam die weitgehend zurückgewonnene internationale Anerkennung. Aber die 1929 beginnende Weltwirtschaftskrise mit zahlreichen Konkursen setze dieser Scheinblüte ein Ende.
Nun führten die massenhaft zunehmende Arbeitslosigkeit und instabile politische Zustände mit gewaltsamen  Auseinandersetzungen zur Stärkung der Radikalen Gruppen der Linken und besonders auch der Rechten. Die Entscheidung von Vertretern der alten Eliten, Hitler die Kanzlerschaft anzutragen, bedeutete bald das Ende von Demokratie und Freiheit.

Was sich im Großen im Reich abspielte, ereignete sich im Kleinen ähnlich auch in Oberstedten: Am Anfang der Republik gab es revolutionäre Aktivitäten und zu ihrem Ende hin gewannen die Nazis immer mehr Stimmen.

Donnerstag, 23.4.26, 19.00 Uhr
Altes Rathaus Oberstedten, Kirchstr. 34
Eintritt frei!

Mühlenwanderung 2026

Am Pfingstmontag, dem Deutschen Mühlentag, veranstalten wir seit längerer Zeit wieder eine Mühlenwanderung. Sie führt von der Hardertsmühle weitgehend am Verlauf des Dornbachs entlang bis zur Prökenmühle. Unterwegs gibt es an der Fischers Mühle und der Neumannsmühle zwei Stationen, die wir uns genauer anschauen. Wanderschuhe werden empfohlen, denn wir gehen auch ein Stück Naturweg am Dornbach entlang.

Termin: Pfingstmontag, 25.5.26, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Hardertsmühle

Busfahrt 2026 

„Keltenwelt, mittelalterliches Büdingen und Ronneburg“

Busfahrt am 13.Juni 2026

Die Busfahrt führt uns zum Museum „Keltenwelt am Glauberg“. Dort nehmen wir in zwei Gruppen an einer Museumsführung teil. Das Museum präsentiert Originalfunde aus den Grabungen der hessischen Landesarchäologie in ihrem historischen und wissenschaftlichen Kontext. Im Mittelpunkt stehen die herausragenden Funde vom Glauberg, darunter der „Keltenfürst vom Glauberg“.
Anschließend fahren wir nach Büdingen, das überregional durch seine mittelalterliche Altstadt mit Schloss bekannt ist. Die Altstadt zählt zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen Europas.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen nehmen wir in zwei Gruppen an einer Stadtführung teil.
Zum Abschluss machen wir noch einen Abstecher zur Ronneburg aus dem 13. Jahrhundert. Dort erhalten wir eine kurze Einführung in die Geschichte der Burg. Eine Führung durch das Innere der Burg ist leider nicht möglich, da diese früh schließt. Im Schatten des mächtigen Burggebäudes lassen wir den Tag bei einer gemütlichen Kaffeezeit im Außenbereich ausklingen.

Termin: Samstag, 13. Juni 2026

Abfahrt Oberstedten: 9.00 Uhr, Taunushalle
Abfahrt Bad Homburg: 9.20 Uhr, Parkplatz Festplatz am Heuchelbach
Keltenwelt Glauberg mit Führung
Mittagessen in Büdingen,
Altstadtführung in Büdingen
Burg Ronneburg mit Info und Kaffeezeit
Rückfahrt: ca. 17.20 Uhr
Ankunft in Bad Homburg: ca. 18.20 Uhr
Ankunft in Oberstedten: ca. 18.35 Uhr

Kosten für die Busfahrt incl. Führungen: 40,- € / Person
Anmeldung unter info@geschichts-und-kulturkreis.de oder Tel. 06172 301302 (Eufinger).

Begrenzte Platzzahl. Vergabe der Plätze nach Eingang der Anmeldungen!
Die Kosten sind nach Bestätigung eines Platzes vorab per Überweisung zu entrichten.
Mit der Platzbestätigung erhalten Sie die Überweisungsdaten.

Statue aus dem Grabhügel des Keltenfürstes (Foto: Heinrich Stürzl; Wikipedia)

Das modern gestaltete Museum „Keltenwelt“ in Glauberg (Foto: Sven Teschke; Wikipedia)

Die Altstadt von Büdingen mit mittelalterlichem Charme (Foto: Fährtenleser; Wikipedia)

Die Ronneburg (Foto: Sven Teschke; Wikipedia)

Unser Programm 2026

 

Infos über den Verein:

Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.

Dietrich Bonhoeffer

Oberstedten um 1908

GESCHICHTS- UND KULTURKREIS OBERSTEDTEN e.V.

Mitglied werden im Geschichts- und Kulturkreises Oberstedten e.V.:

Wenn Sie bei uns Mitglied werden möchten, können Sie den Mitgliedsantrag hier herunterladen.

>> Antrag auf Mitgliedschaft

 

Satzung:

Hier können Sie
die Satzung unseres
Vereins lesen:

>> Bitte klicken: Satzung des GuK vom 19.9.2025

MITGLIEDER UND VORSTAND

Wir sind noch ein kleiner Verein, der aber in den letzten Jahren seine Mitgliederzahl auf etwa 90 Mitglieder verdreifachen konnte. Da eine Gestaltung der Zukunft besser gelingen kann, wenn man die Vergangenheit mit in den Blick nimmt, würden wir uns freuen, noch mehr junge Mitglieder für unseren Verein gewinnen zu können.
Wir brauchen immer helfende Hände, die uns mit Rat und Tat bei unserer Arbeit unterstützen.

Vorstand (Wahl am 12.03.2026):

Erster Vorsitzender: Horst Eufinger
Zweiter Vorsitzender: Michael Braun
Finanzvorstand: Markus Schmidt
Schriftführer: Jürgen Friedrich
Beisitzer: Andreas Mengel, Vasco Arnold, Alexander Gross

Revisoren: Hartmut Dittmar, Wilfried Förder

Beauftragte für Pressearbeit: Jutta Niesel-Heinrichs

Altes Rathaus Oberstedten in der Kirchstraße 34 mit unseren Vereinsräumen

Über uns

Der Verein wurde 1994 mit dem Ziel gegründet, die Heimatkunde und Heimatpflege zu fördern. Dazu soll die Geschichte von Oberstedten erforscht und Informationen gesammelt und festgehalten werden. Die Verbindung zwischen früher und heute soll helfen, die Vergangenheit zu verstehen und die Zukunft besser zu planen.
Mehr als tausend Jahre war Oberstedten geschichtlich und kulturell stark mit der Nachbarstadt Bad Homburg verbunden, bevor es 1972 zu einem Stadtteil von Oberursel wurde. Obwohl es in Oberursel einen großen Geschichtsverein gibt (>> Geschichtsverein Oberursel), ist ein eigener Geschichts- und Kulturkreis in Oberstedten besonders wichtig. Die frühere enge Anbindung an Bad Homburg ist bis heute bei der Erforschung der Geschichte und Kultur des Ortes deutlich zu spüren und zu beachten (>> Stadtarchiv Bad Homburg).

Dazu bieten wir heimatkundliche Führungen, Vorträge von Experten und Fahrten oder Wanderungen zu geschichtsträchtigen Orten an (>> Bisherige Ziele unserer Busfahrten). Außerdem unterstützen wir die Erarbeitung und Veröffentlichung von Schriften zur Geschichte Oberstedtens. Die Oberstedter Chronik wurde mit neuen Forschungsergebnissen überarbeitet und im Buch „Oberstedten im Taunus“ veröffentlicht. Außerdem erschienen bisher 14 Ausgaben des „Stedter Geschichtsboten“, in dem einzelne historisch spannende Themenbereiche aufgegriffen und behandelt wurden.

Am Anfang eines Jahres erscheint unser Veranstaltungskalender, in dem eine gute Mischung aus Vorträgen von Experten, Fahrten zu kulturell besonders interessanten Zielen und anderen Angeboten für unsere Mitglieder und interessierte Freunde und Gäste enthalten ist.

Der Geschichts- und Kulturkreis ist Mitglied im >> Vereinsring Oberstedten.

Die Oberstedter Chronik kann bei uns erworben werden.

Im 25. Jahr unseres Bestehens war es unser Ziel, ein kleines Heimatmuseum einzurichten. Zwar sind im >> Oberurseler Vortaunusmuseum einige Exponate aus der Oberstedter Geschichte zu sehen, aber wir wollen ergänzend alte Bilder und Fotos, Dokumente, alte Karten, Geräte, Handwerkszeug und interessante Geschichten von den Menschen aus Oberstedten in guten und schweren Zeiten zeigen.
Wir suchen weiterhin nach alten Fotos oder Postkarten aus unserem Ort und nach interessanten Gegenständen für die Ausstellung. Wenn Sie etwas zu diesem Projekt beitragen können, geben Sie uns bitte Bescheid.

Das kleine Heimatmuseum haben wir im alten Rathaus Oberstedten in der Kirchstraße 34 neben unserem Vereinsraum eingerichtet. Es soll ständig ergänzt werden. Außerdem planen wir Ausstellungen zu besonderen Themenschwerpunkten.

Blick ins kleine Heimatmuseum Oberstedten

Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, dass man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.

Ernest Hemingway

Bild aus einer alten Ansichtskarte der Gaststätte Zum Taunus/Tante Anna